die Maulbeere (Morus)

gehört bislang noch zu den selteneren Vertretern in unseren Gärten. Dabei bildet der fruchtbare Kleinbaum massenhaft süße Früchte und ist auch optisch ein Hingucker. Die Gattung der Maulbeeren besteht aus vielen verschiedenen Arten, die vorwiegend in Ostasien und Persien zuhause sind. Sie gehören, genau wie die Feige und der Jackfruchtbaum, zur Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). Bereits seit über 4000 Jahren werden Maulbeerbäume in China angebaut. Auch im Neuen Testament wird der fruchtbare Obstbaum erwähnt. Der Weiße Maulbeerbaum (Morus alba) wurde um 550 nach Christus ins Mittelmeergebiet gebracht und dort kultiviert. Um 1700 gelangte die Weiße Maulbeere auch nach Mitteleuropa. Dort wurde aber nicht etwa wegen ihrer süßen Früchte, sondern als Futter für die Seidenraupe und somit für die Seidenproduktion gepflanzt. Besonders in Norddeutschland findet man daher ältere Maulbeerbäume auch in der Landschaft.

Die Erntezeit der Maulbeeren beginnt Ende Juni und dauert bis Ende August an, da die länglichen Sammelfrüchte nacheinander reifen. Kurz vor Erntebeginn der ersten Maulbeeren sollten Sie ein feinmaschiges Netz unter die Bäume spannen, da vollreife Früchte einfach vom Baum abfallen. Sie sind dann nur kurze Zeit haltbar und sollten rasch verwertet oder frisch vernascht werden.

Die gesunden Maulbeeren enthalten neben Fruchtzucker auch antioxidative Farbstoffe, Provitamin A, Vitamin C sowie zahlreiche Mineralstoffe und lassen sich in Form von Maulbeer-Sirup, Marmelade, Maulbeersaft oder Fruchtwein haltbar machen. Schonend getrocknete Maulbeeren lassen sich über Monate hinweg aufbewahren.

Sorten

Agate‚: .

Bistrica‘: .

Collier‚: .

Illinois Everbearing‚: .

Repsime‚: .