die Nashi-Birne (Pyrus pyrifolia)

ebenfalls Chinesische Birne genannt, ist ein naher Verwandter unserer Kulturbirne und gedeiht auch in unseren Gärten. Ursprünglich stammt die Nashi-Birne aus China und gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae), mittlerweile ist sie aber in ganz Ostasien und Japan weit verbreitet. Das Wort „Nashi“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet „Birne“, weshalb die Bezeichnung „Nashi-Birne“ eigentlich eine Dopplung ist. Die Nashi ist ein winterharter, mittelstark wachsender Baum, der als Hochstamm eine Höhe von 7 bis 15 m erreichen kann. Sorten für den Hausgarten oder kommerziellen Anbau sind deutlich schwachwüchsiger und kommen meist nur auf höchstens 5 m Höhe und 2 bis 4 m Breite. Die Blütezeit der Nashi-Birne beginnt im April, wobei die vielen weißen Blüten zahlreichen Insekten Nahrung bieten. Die apfelförmigen, plattrunden Früchte besitzen große, helle Lentizellen und können komplett berostet sein. Der Durchmesser einer Frucht liegt zwischen 6 und 10 cm. Die Farbe variiert zwischen gelbgrün und sonnengelb bis bronzefarben bei den berosteten Sorten. Nashis reifen im Spätsommer zwischen August und Oktober. Sie schmecken fruchtig-süß und sehr saftig nach Melone und etwas Birne. Die Erntezeit der Nashi-Birne dauert dabei etwa einen Monat lang an.

Sorten

Hosui‚: bronzefarbene, apfelförmige Früchte.

Kosui‘: große, gelbbraune bis bronzefarbene Früchte.

Shinko‚: große gelblich-bronzene Früchte; aromatisch.