die Indianerbanane (Asimina triloba)

ist ein Obstgewächs aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae) und trägt sehr viele Namen: Abgeleitet von ihrem lateinischen Namen wird sie im Deutschen auch Dreilappiger Papau genannt. Weitere gebräuchliche Namen für die Indianerbanane sind Michigan Banana, Poor Men`s Banana (auf deutsch „Banane des armen Mannes“), Papau oder Pawpaw. Letzteren Namen verdankt sie ihrer Ähnlichkeit zur Papaya. Beide Früchte sehen sich sehr ähnlich. Der Name Indianerbanane rührt zunächst einmal von der nordamerikanischen Herkunft der Pflanze und daher, dass das Fruchtfleisch der Indianerbanane ähnlich gelb und weich ist, wie das einer richtigen Banane (Musa). Ihre eigentliche Heimat hat die Indianerbanane in Nordamerika. Sowohl in den südöstlichen USA als auch im südlichen Kanada ist sie weit verbreitet. Ursprünglich war die Indianerbanane eine Auwald-Pflanze, die sich in sumpfigen Gebieten und an Waldrändern im Schatten größerer Bäume, am wohlsten gefühlt hat. Schon die amerikanischen Ureinwohner schätzten diese besondere Frucht.

Der Geschmack der Pawpaw kann am ehesten als eine Mischung aus Mango, Ananas, Aprikose und Banane mit einem Hauch von Vanille beschrieben werden, wobei das Fruchtfleisch ähnlich weich und cremig ist, wie das von herkömmlichen Bananen.

Sorten

Allegheny‚: kleinere Früchte; süß, mit einem Hauch von Zitrusfrüchten.

Maria’s Joy‘: mittelgroße bis große bohnenförmige Früchte; gelbes Fruchtfleisch; sehr ertragreich.

Prima 12/16‚: große Früchte; goldenes Fruchtfleisch, wenig Samen.

Shenandoah‚: mittelgroße Früchte; milder Geschmack; cremegelbes Fruchtfleisch, wenige Samen; Reift im September.

Sunflower‚: große Früchte mit gelber Schale; butterfarbenes Fruchtfleisch; wenige Samen; Reifung Anfang Oktober.