die Quitte (Cydonia oblonga)

stammt aus der Kaukasusgegend um Persien. Heutzutage sind Quittenbäume über die ganze Welt verteilt zu finden. Vor allem in Osteuropa ist das Obst beliebt, weswegen sich zwischen Moldawien und der Türkei viele Sorten für den Frischverzehr entwickelt haben. Als Kernobst ist die Quitte in der Familie der Rosengewächse (Rosaceae) mit dem Apfel und der Birne verwandt und hat einige ähnliche Eigenschaften. Diese sind bei der Quitte recht groß und haben eine weiße bis rosa-weißliche Farbe. Die Quittenblüten erscheinen ab Ende Mai und bieten Nutzinsekten wie Bienen ein gutes Nahrungsangebot. Bei den Befruchtungsverhältnissen muss man unterscheiden, da es selbstfruchtbare und selbstunfruchtbare Sorten gibt. Bei den selbstfruchtbaren Varianten genügt es, einen Baum im Garten zu haben, während man bei selbstunfruchtbaren mindestens zwei Quittenbäume benötigt, um Früchte zu erhalten.

Da die meisten Sorten der Quitte aufgrund ihrer Härte und Säure roh kaum genießbar sind, wird die Frucht oft nicht sehr geschätzt. Allerdings wissen viele nicht, dass sich in dem Obst zahlreiche gesunde Inhaltsstoffe verbergen. Neben dem betörenden Duft, den sowohl Blüten als auch Früchte verströmen, hat die Quitte – richtig verarbeitet – ebenfalls einen ausgezeichneten Geschmack.

Sorten

Birnenquitte Bereczki‚: .