die Stachelbeere (Ribes uva-crispa)

wird bereits seit dem 15. Jahrhundert in Europa angebaut. Vor allem in England war sie bereits damals sehr beliebt, dort wird sie auch „Gooseberry“ (zu Deutsch „Gänsebeere“) genannt. Wie die Rote Johannisbeere zählt sie auch zur Familie der Stachelbeergewächse (Grossulariaceae). Von der alten Bezeichnung Ribes grossularia stammt in Österreich übrigens die volkstümliche Bezeichnung „Ogrosl“. Wie der Name schon vermuten lässt, sind die Triebe des Beerenstrauches sehr stachelig. Genau genommen müsste die Stachelbeere allerdings „Dornenbeere“ heißen, denn ihre vermeintlichen Stacheln lassen sich nicht abbrechen, wie es bei Dornen der Fall ist.

Die Früchte der Stachelbeere schmecken süß-säuerlich und haben eine feste, behaarte Schale. Die Beeren sind zudem sehr gesund und enthalten viele Mineralstoffe wie Kalium und Phosphor.

Sorten

Captivator‚: .

Hinnomäki gelb‘: .

Invicta‚: grüne, mittelgroße Früchte mit stark durchscheinenden Adern; sehr frühe Reife (ab Mitte Juni); hohe und sichere Erträge; nur kurze Dornen an den Trieben.

Redeva‚: .